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AS·LAN

Unternehmen

As-LAN hat jetzt eine Adresse

· 4 Minuten · Riza Aslan

Unter as-lan.eu lag jahrelang eine WordPress-Installation, die niemand mehr angefasst hat. Sie hat funktioniert, im technischen Sinne. Gesagt hat sie nichts. Seit heute steht dort etwas anderes: die Dachseite, unter der die Produkte zusammenkommen — und unter der zum ersten Mal auch das zweite Standbein steht.

Zwei Dinge, ein Name

As-LAN ist zweierlei. Einmal eigene Produkte: Anwendungen, die jeder aufrufen und benutzen kann, mit eigener Adresse und eigenem Auftritt. Applyr ist das erste davon. Und daneben Entwicklung im Auftrag — Webseiten und Webanwendungen für kleine Unternehmen und Start-ups.

Das ist kein nachträglich angebautes Geschäftsmodell, sondern dieselbe Arbeit in zwei Richtungen. Und es hat einen angenehmen Nebeneffekt: Wer wissen will, was dabei herauskommt, muss keine Referenzliste lesen. Er kann Applyr aufrufen und eine Stunde damit verbringen.

Warum überhaupt eine Dachseite

Applyr lief bisher für sich allein. Das reicht, solange es ein Produkt gibt — aber es beantwortet keine der Fragen, die Leute stellen, bevor sie für etwas bezahlen: Wer steht dahinter? Gibt es die in einem Jahr noch? Was passiert mit meinen Daten? Diese Fragen beantwortet kein Produkt über sich selbst glaubwürdig. Dafür braucht es die Stelle, an der das Unternehmen für sich spricht.

Die neue Seite ist deshalb bewusst schlicht gebaut: eine Startseite, eine Seite je Produkt, eine Seite zum Auftragsgeschäft, eine Über-Seite, ein Kontaktweg und dieser Blog. Keine Karussells, keine Zahlen, die niemand nachrechnen kann, keine Absichtserklärungen über das Jahr 2030.

Der Löwe

Aslan heißt Löwe. Das Zeichen ist also weder Zufall noch Marketingeinfall, sondern schlicht der Familienname als Bild. Es gibt zwei Fassungen: ein Wappen mit dem Löwenkopf und dem A in der Stirn, und ein Initial — das A, dessen Querbalken in einen Löwenschweif ausläuft. Das Wappen steht überall dort, wo Platz ist; das Initial dort, wo es klein wird, also im Browsertab und als App-Symbol.

Beides ist in Vektoren gezeichnet, einfarbig, ohne Verlauf. Das ist keine Ästhetikfrage: Ein Verlauf zerfällt beim Stempeln, beim Sticken, beim Kopieren und auf dunklem Grund. Ein Zeichen, das nur am Bildschirm funktioniert, ist ein halbes Zeichen.

Was technisch dahintersteht

Die Seite wird gebaut, nicht bei jedem Aufruf zusammengesetzt. Was der Browser bekommt, sind fertige HTML-Dateien — keine Datenbank, kein PHP im Anfrageweg, nichts, was man wöchentlich aktualisieren muss, damit es sicher bleibt. Das ist der eigentliche Grund für den Wechsel weg von WordPress: Eine ungepflegte WordPress-Seite ist irgendwann kein Schaufenster mehr, sondern eine offene Tür.

Gemessen wird mit einem eigenen Matomo auf eigenem Server, ohne Cookies und mit gekürzter IP-Adresse. Deshalb finden Sie hier auch kein Einwilligungsbanner — warum das zusammenhängt, steht hier.

Was als Nächstes kommt

Applyr bekommt eine Passwort-vergessen-Funktion und ein Feedback-Fenster, aus dem heraus man mit einem Klick melden kann, was gerade nicht stimmt — samt Bild von dem, was man sieht. Und es kommen weitere Produkte. Angekündigt werden sie hier erst, wenn man sie benutzen kann.